Frische Biografien
Geschichten, aus denen Zukunft wächst.
Lebenswerke · Unternehmensgeschichten · Stiftungsgeschichten
An Wendepunkten zeigt sich, welchen Wert Geschichte haben kann.
Wenn Verantwortung weitergegeben wird, ein Jubiläum Anlass zum Rückblick gibt oder die Frage entsteht, was von einem Lebenswerk bleiben soll, geht es um mehr als Erinnerung.
Ich bin Katrin Frische, Historikerin und Biografin. Ich arbeite mit Unternehmer:innen, Familienunternehmen und Stiftungen daran, sichtbar und erzählbar zu machen, was sie geprägt hat – und was davon weiterwirken soll.
Denn in Erfahrungen, Entscheidungen, Haltungen und gewachsenem Wissen liegt oft genau das, was Orientierung für das nächste Kapitel geben kann.
Unternehmensgeschichten
Biografien von Unternehmen, Familien und Organisationen.
Ein Jubiläum, ein Generationswechsel oder der Wunsch, die eigene Geschichte bewusster zu verstehen, lenkt den Blick auf eine zentrale Frage: Was hat unser Unternehmen zu dem gemacht, was es heute ist – und was davon soll weitertragen?
Unternehmensgeschichte entsteht aus Entscheidungen und Krisen, aus prägenden Persönlichkeiten, glücklichen Fügungen, Irrwegen und Erfahrungen.
Die Gründungsgeschichte ist dabei oft ein wichtiger Bezugspunkt: Welche Idee stand am Anfang, welches Problem sollte gelöst werden, welche Haltung gab den ersten Impuls?
Über Jahre und Generationen entstehen daraus Erzählungen darüber, wofür ein Unternehmen steht, was es ausmacht und wie die Dinge „bei uns“ gemacht werden. Diese Erzählungen sind selbst Teil der Unternehmensgeschichte – geprägt von Erinnerungen, Erfahrungen und unterschiedlichen Perspektiven.
Der Blick zurück kann helfen, diese Geschichte neu zu lesen: Welche Erfahrungen tragen bis heute? Welche Haltungen haben sich bewährt? Welche Geschichten stiften Orientierung? Und was lässt sich aus ihnen für Gegenwart und Zukunft schöpfen?
Historische Recherche und biografische Gespräche bringen unterschiedliche Perspektiven zusammen und machen Erfahrungen, Entscheidungen und Wissen sichtbar, die im Alltag oft selbstverständlich geworden sind oder mit einzelnen Menschen verloren zu gehen drohen.
So entsteht mehr als ein Rückblick. Unternehmensgeschichte kann Identität stärken, Wissen bewahren und neue Perspektiven eröffnen – bei Jubiläen ebenso wie bei Nachfolge oder aus dem Wunsch heraus, das Gewordene besser zu verstehen.
Was gehört zu unserem Kern?
Was wollen wir bewahren?
Was möchten wir weitertragen?
Formate: Unternehmensbiografien · Familienunternehmensgeschichten · Jubiläumsbücher · Nachfolgegeschichten
Lebenswerke
Biografien von Menschen, die etwas geschaffen haben, das weiterwirkt.
Ein Lebenswerk besteht nicht nur aus dem, was jemand geschaffen hat. Es entsteht aus Entscheidungen und Beziehungen, aus Erfolgen und Umwegen, aus Erfahrungen, Überzeugungen und dem, was über viele Jahre Bedeutung bekommen hat.
Gerade wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht, Verantwortung abgegeben wird oder der Wunsch entsteht, die eigene Geschichte festzuhalten, stellen sich neue Fragen: Was hat mein Leben und Wirken geprägt? Was davon möchte ich weitergeben? Und was soll bleiben?
Eine Biografie schafft Raum, darauf zurückzublicken und Zusammenhänge sichtbar zu machen, die im gelebten Alltag oft verborgen bleiben. In ausführlichen Gesprächen, Erinnerungen und Dokumenten entsteht ein vielschichtiges Bild eines Lebens – mit den Menschen, Entscheidungen und Wendepunkten, die ihm seine Richtung gegeben haben.
Dabei geht es nicht nur ums Bewahren. Die Beschäftigung mit dem eigenen Lebenswerk kann auch den Blick nach vorn öffnen: Was möchte ich weitergeben? Welche Erfahrungen sollen anderen zugänglich bleiben? Und wo kann das, was ich gelernt und aufgebaut habe, künftig noch Bedeutung haben?
Formate: Unternehmerbiografien · Lebenswerk-Bücher · Gründer:innenportraits · biografische Portraits · Hörbiografien
Stiftungsgeschichten
Stiftungen entstehen aus einer Idee davon, was bewahrt, ermöglicht oder verändert werden soll. Doch mit den Jahren entwickelt sich daraus eine eigene Wirklichkeit: Vorstände wechseln, prägende Persönlichkeiten setzen unterschiedliche Akzente, gesellschaftliche Bedingungen verändern sich, Entscheidungen führen den ursprünglichen Impuls fort – oder geben ihm eine neue Richtung.
Für Stiftungen ist der Blick auf die eigene Geschichte mehr als Rückschau. Er hilft zu verstehen, wie ein ursprünglicher Stiftungsimpuls über Jahrzehnte gelebt und immer wieder neu ausgelegt wurde, welches Erfahrungswissen dabei entstanden ist und was davon für Gegenwart und Zukunft trägt.
Der historische Längsschnitt macht diese Entwicklung sichtbar: von der ursprünglichen Idee über prägende Menschen, Entscheidungen und veränderte gesellschaftliche Bedingungen bis zur heutigen Stiftungspraxis.
Dabei können unterschiedliche Quellen, Erinnerungen und Perspektiven zusammengeführt werden. So wird sichtbar, wie sich Auftrag und Selbstverständnis entwickelt haben, welche Werte sich in der Praxis bewährt haben und welches Wissen mit langjährigen Vorständen, Mitarbeitenden oder Wegbegleiter:innen verloren zu gehen droht.
Dafür verbinde ich Archivrecherche mit biografischen Gesprächen und erzählerischer Verdichtung. So entsteht keine bloße Stiftungschronik, sondern eine Geschichte, die Herkunft, gelebte Praxis und Zukunft miteinander verbindet.
Formate: Stiftungsgeschichten · Stiftungschroniken · Jubiläumsbücher · Stifter:innenportraits · historische Längsschnitte · biografische Interviewformate
Nachfolge beginnt nicht erst mit der Übergabe
Wenn Verantwortung weitergegeben wird, wechseln nicht nur Rollen und Zuständigkeiten. Auch Erfahrungen, Erwartungen und Vorstellungen davon, was ein Unternehmen ausmacht, werden mit übergeben.
Für die übergebende Generation stellt sich die Frage, was vom eigenen Lebenswerk bleiben soll – und wie Erfahrungswissen weitergegeben werden kann, das in keinem Übergabeordner steht.
Die nächste Generation wiederum übernimmt nicht auf einer leeren Bühne. Sie tritt in eine Geschichte ein, die bereits geprägt ist von Entscheidungen, Beziehungen, Selbstbildern und Erwartungen.
Ein Generationswechsel ist deshalb immer auch ein Identitätswechsel – für die Menschen und für das Unternehmen.
Biografische Arbeit kann zwischen diesen Perspektiven einen Raum öffnen. Sie hilft der einen Generation, Erfahrungen zu ordnen und weiterzugeben – und der anderen, das Übernommene besser zu verstehen, ohne sich davon bestimmen lassen zu müssen.
So kann Geschichte Nachfolge erleichtern: Sie schafft Verständnis für das Gewordene, ohne die Zukunft festzuschreiben.
Über mich
Ich bin Katrin Frische, Historikerin, Autorin und Biografin und lebe in München und an der Ostsee.
Mich interessiert, wie Geschichte über lange Zeiträume weiterwirkt – in Lebenswegen, Unternehmen und Stiftungen. Schon während meiner wissenschaftlichen Arbeit an der Humboldt-Universität habe ich mich mit Geschichte im historischen Längsschnitt beschäftigt: mit der Frage, was aus einem ursprünglichen Impuls unter veränderten Bedingungen wird.
Heute verbinde ich diesen historischen Blick mit biografischer Gesprächsführung und erzählerischer Arbeit. Ich höre zu, frage nach, arbeite mit Erinnerungen, Interviews, Fotografien, Briefen und anderen archivalischen Dokumenten und suche nach den Geschichten, Menschen, Entscheidungen und Wendepunkten, die erklären, wie etwas geworden ist.
Dabei geht es mir nicht darum, möglichst alles zu erzählen. Sondern darum, das Wesentliche sichtbar zu machen: Erfahrungen und Haltungen, die geprägt haben, Wissen, das weitergegeben werden sollte, und Geschichten, aus denen sich auch für Gegenwart und Zukunft etwas schöpfen lässt.
Aus diesem Material entwickle ich die Form, die zur Geschichte und zu den Menschen passt – vom biografischen Portrait über die Unternehmens- oder Stiftungsgeschichte bis zum Buch oder Hörformat.
Für Gestaltung, Fotografie, Lektorat, Audio und Herstellung arbeite ich bei Bedarf mit Expert:innen aus meinem Netzwerk zusammen.












